Beschwerden im Überblick
Beschwerden von Kopf bis Fuß sorgfältig einordnen
Hier finden Sie häufige Beschwerdebilder, nach Körperregionen geordnet und kurz erklärt. Die Liste ist keine Selbstdiagnose und kein Behandlungsversprechen. Ob Chiropraktik oder Osteopathie geeignet ist, zeigt erst die persönliche Untersuchung.

01 · 8 Themen
Rücken, Wirbelsäule & Becken
Akute und wiederkehrende Beschwerden vom Brustkorb bis zum Becken können sehr unterschiedliche Ursachen haben.
Unspezifische Rückenschmerzen
Schmerzen ohne eindeutig feststellbare einzelne Ursache. Häufig spielen Bewegungsmangel, ungewohnte Belastung, Muskelspannung, Schlaf und Stress zusammen.
Ausführlich im Ratgeber →Hexenschuss (Lumbago)
Plötzlich einschießender Schmerz im unteren Rücken, oft verbunden mit starker Schutzspannung und eingeschränkter Bewegung.
Ausführlich im Ratgeber →ISG- und Beckenschmerzen
Einseitige Beschwerden am Übergang von Kreuzbein und Becken, die bis ins Gesäß oder in die Leiste ziehen können. Hüfte und Nerven werden mit untersucht.
Ausführlich im Ratgeber →Bandscheibenvorwölbung oder Bandscheibenvorfall
Bandscheibenveränderungen können unbemerkt bleiben oder Nerven reizen. Ausstrahlung, Kribbeln, Taubheit und Kraftverlust erfordern eine besonders sorgfältige Einordnung.
Ausführlich im Ratgeber →Ischias und Lumboischialgie
Schmerzen ziehen vom unteren Rücken oder Gesäß über die Rückseite des Beins, manchmal bis in Fuß oder Zehen. Neurologische Zeichen müssen abgeklärt werden.
Ausführlich im Ratgeber →Wirbelgelenke und Facettenarthrose
Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke können mit lokalen Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit einhergehen. Ein Bildbefund allein erklärt die Beschwerden jedoch nicht immer.
Ausführlich im Ratgeber →Spinalkanalstenose
Eine Verengung des Wirbelkanals kann beim Gehen Schmerzen, Schwere oder Schwäche in den Beinen auslösen. Die Diagnose und Behandlungswahl gehören in ärztliche Mitbetreuung.
Brustwirbelsäule und Rippen
Steifheit oder bewegungsabhängige Schmerzen im mittleren Rücken und an den Rippen können muskulär oder gelenkbezogen sein. Brustschmerz und Atemnot müssen zuerst medizinisch abgeklärt werden.
Ausführlich im Ratgeber →
02 · 8 Themen
Nacken, Kopf & Kiefer
Im oberen Bewegungsapparat liegen Gelenke, Muskulatur, Nerven und Kausystem eng beieinander – eine pauschale Erklärung greift deshalb zu kurz.
Nackenschmerzen und HWS-Beschwerden
Schmerz, Steifheit oder eingeschränkte Kopfdrehung können nach langem Sitzen, ungewohnter Belastung oder ohne klaren Auslöser auftreten.
Ausführlich im Ratgeber →Schulter-Nacken-Verspannungen
Erhöhte Muskelspannung rund um Nacken, Schulterblatt und oberen Rücken kann sich bei Bildschirmarbeit, Stress oder einseitiger Belastung verstärken.
Ausführlich im Ratgeber →Schulter-Arm-Syndrom
Beschwerden beginnen im Nacken oder Schultergürtel und ziehen in den Arm. Dabei muss zwischen Gelenk-, Muskel- und Nervenbeteiligung unterschieden werden.
Kribbeln oder Taubheit im Arm
Missempfindungen können durch gereizte Nerven an Halswirbelsäule, Schulter, Ellenbogen oder Hand entstehen. Anhaltende Symptome oder Kraftverlust benötigen ärztliche Abklärung.
Kopfschmerzen
Bei wiederkehrenden Kopfschmerzen wird geprüft, ob Nackenbeweglichkeit, Muskulatur oder Kiefer mitbeteiligt sind. Spannungskopfschmerz und Migräne sind eigenständige Diagnosen.
Ausführlich im Ratgeber →Migräne
Migräne ist eine neurologische Erkrankung mit meist anfallsartigen, oft einseitigen Schmerzen sowie möglicher Übelkeit und Lichtempfindlichkeit. Manuelle Behandlung ersetzt keine neurologische Diagnostik.
Ausführlich im Ratgeber →CMD, Kieferknacken und Zähneknirschen
Schmerzen der Kaumuskeln oder Kiefergelenke, eingeschränkte Mundöffnung und Knacken können zu einer craniomandibulären Dysfunktion passen. Zahnärztliche Zusammenarbeit ist häufig sinnvoll.
Ausführlich im Ratgeber →Schwindel und Ohrgeräusche
Schwindel oder Tinnitus haben viele mögliche Ursachen und gehören zunächst HNO-ärztlich, neurologisch oder hausärztlich abgeklärt. Erst danach kann eine funktionelle Mitbeteiligung von Nacken oder Kiefer geprüft werden.
Ausführlich im Ratgeber →
03 · 6 Themen
Schulter, Arm & Hand
Schmerzen in Arm und Hand können lokal entstehen oder aus Nacken und Schultergürtel ausstrahlen.
Schulterschmerzen
Schmerzen beim Heben, Liegen oder Arbeiten über Kopf können von Sehnen, Schleimbeuteln, Gelenk oder Nacken ausgehen.
Ausführlich im Ratgeber →Subacromiale Schmerzen (Impingement)
Damit werden belastungsabhängige Schmerzen unter dem Schulterdach bezeichnet. Entscheidend sind Bewegungsprüfung und Belastbarkeit, nicht nur einzelne Bildbefunde.
Ausführlich im Ratgeber →Frozen Shoulder (Schultersteife)
Die Schulter wird über Monate schmerzhaft und zunehmend unbeweglich. Sie braucht eine klare Diagnose und eine der jeweiligen Phase angepasste Behandlung.
Tennis- und Golferellenbogen
Überlastete Sehnenansätze an Außen- oder Innenseite des Ellenbogens schmerzen typischerweise beim Greifen, Heben oder bei wiederholter Handarbeit.
Handgelenk- und Handbeschwerden
Schmerz oder Bewegungseinschränkungen können nach Überlastung, Sturz oder wiederholter Computerarbeit auftreten. Verletzungen müssen vorher ausgeschlossen werden.
Karpaltunnel-Beschwerden
Nächtliches Einschlafen, Kribbeln oder Taubheit besonders an Daumen, Zeige- und Mittelfinger kann auf Druck am Mittelnerv hinweisen und sollte medizinisch untersucht werden.
04 · 7 Themen
Hüfte, Knie & Fuß
Beschwerden der unteren Extremität beeinflussen Gehen, Treppensteigen, Sport und häufig auch die Belastung von Becken und Rücken.
Hüft- und Leistenschmerzen
Schmerzen beim Gehen, Drehen oder Sitzen können aus Hüftgelenk, Muskulatur, Sehnen, Rücken oder Becken stammen.
Ausführlich im Ratgeber →Hüftarthrose
Typisch sind schleichende Leisten- oder Hüftschmerzen, Anlaufschmerz und nachlassende Beweglichkeit. Bewegungstherapie bleibt ein zentraler Teil der Versorgung.
Ausführlich im Ratgeber →Knieschmerzen
Schmerzen beim Beugen, Treppensteigen, Laufen oder längerem Sitzen können viele Ursachen haben. Geprüft werden Knie, Hüfte, Fuß und Belastungsmuster.
Ausführlich im Ratgeber →Kniearthrose
Der Gelenkknorpel wird dünner; Belastungsschmerz und Steifheit können zunehmen. Die Behandlung sollte Bewegung, Kraft und ärztlich empfohlene Maßnahmen berücksichtigen.
Ausführlich im Ratgeber →Sprunggelenk und Instabilität
Nach Umknicken oder wiederholten Verletzungen können Unsicherheit, Bewegungseinschränkung und Belastungsschmerz bestehen bleiben. Frische Verletzungen benötigen zunächst Diagnostik.
Achillessehnen-Beschwerden
Eine gereizte Achillessehne schmerzt häufig beim Laufen oder beim Stand auf den Zehenspitzen. Belastungssteuerung und aktiver Aufbau sind besonders wichtig.
Fersenschmerz und Plantarfasziitis
Stechender Schmerz unter der Ferse, oft bei den ersten Schritten morgens, kann von einer gereizten Plantarfaszie ausgehen. Ein Fersensporn muss nicht die eigentliche Schmerzursache sein.
Ausführlich im Ratgeber →
05 · 4 Themen
Alltag, Sport & besondere Situationen
Nicht immer steht eine einzelne Diagnose im Vordergrund. Häufig geht es darum, Belastung und Bewegung wieder besser aufeinander abzustimmen.
Muskuläre und fasziale Beschwerden
Lokale Spannung, Druckempfindlichkeit oder eingeschränkte Beweglichkeit können nach einseitiger Belastung, Stress oder ungewohnter Aktivität auftreten.
Sportbedingte Überlastung
Wiederkehrende Beschwerden beim Laufen, Krafttraining, Radfahren oder Ballsport werden im Zusammenhang mit Technik, Trainingsumfang und Regeneration betrachtet.
Haltungs- und Arbeitsplatzbeschwerden
Langes Sitzen, monotone Arbeit und fehlender Belastungswechsel können Nacken, Rücken, Schulter und Hände reizen. Entscheidend ist meist Variation statt einer vermeintlich perfekten Haltung.
Ausführlich im Ratgeber →Nach Verletzung oder Operation
Wenn Gewebe verheilt und medizinisch freigegeben ist, können verbleibende Bewegungseinschränkungen untersucht werden. Akute Verletzungen und postoperative Vorgaben haben Vorrang.
06 · 5 Themen
Schwangerschaft, Babys & Kinder
Schwangerschaft und frühe Lebensphasen erfordern eine besonders behutsame, altersgerechte Untersuchung und individuell angepasste Dosierung.
Beschwerden in der Schwangerschaft
Rücken-, Becken- oder Rippenbeschwerden werden mit besonders angepasster Lagerung und Dosierung untersucht. Schwangerschaftsbezogene Warnzeichen gehören sofort in ärztliche oder hebammengeleitete Abklärung.
Bevorzugte Kopfhaltung und Schädelasymmetrie
Eine deutliche Lieblingsseite oder Abflachung des Hinterkopfs sollte kinderärztlich beurteilt werden. Ergänzend kann untersucht werden, ob Beweglichkeit und muskuläre Spannung auffällig sind.
Unruhe, häufiges Schreien und Schlafprobleme
Schreien und wechselnder Schlaf gehören in den ersten Monaten häufig zur Entwicklung. Bei anhaltender Unruhe wird nicht vorschnell eine Blockade angenommen; mögliche Erkrankungen werden kinderärztlich abgeklärt.
Stillen, Saugen und orale Restriktionen
Bei Schwierigkeiten beim Stillen, Trinken oder Saugen ist eine abgestimmte Beurteilung durch Hebamme, Stillberatung und Kinderarztpraxis wichtig.
Kinder und Jugendliche
Bei älteren Kindern stehen häufig Beweglichkeit, Haltung, Sportbelastung oder Beschwerden an Rücken und Gelenken im Vordergrund. Untersuchung und Techniken werden an Alter und Entwicklung angepasst.
Zum ersten Mal bei uns?
Lassen Sie uns Ihre Beschwerden gemeinsam einordnen.
Termine vereinbaren Sie am einfachsten telefonisch. Sie müssen sich vorab nicht für eine Methode entscheiden – wir wählen das Vorgehen nach Gespräch und Untersuchung.